Mitgliedertreffen der FWG Dieblich am 22. Juni 2022

Die FWG Dieblich e.V. lädt ein zum Mitgliedertreffen am Mittwoch, den 22. Juni 2022, um 19:00 Uhr im Restaurant „Waldstube“ in Mariaroth.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie alle Vereinsmitglieder sind herzlich eingeladen.

FWG-Ratsmitglied Willi Konieczny reinigt beliebten Fußweg

Ganz nach dem berühmten Kennedy-Motto „Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann – fragt, was ihr für euer Land tun könnt“ reinigte und mähte Willi Konieczny, Gemeinderatsmitglied der FWG Dieblich, am letzten Samstag als Anlieger den beliebten Fußweg zwischen Hauptstraße und Wolfsberg Richtung Friedhof.

Bürgerinnen und Bürger, Hundehalter, aber vor allem Kindergartenkinder, Schulkinder sowie Touristen sollten sehen können, wohin sie treten. Im hohen Gras fand er neben zahlreichen unappetitlichen Hunde-Hinterlassenschaften auch nicht ordnungsgemäß entsorgte gefüllte Hundekotbeutel.

Willi Konieczny hofft, dass durch seine Arbeit auch eine scheinbar nebensächliche Wegeparzelle für die nächste Zeit einen positiven Beitrag zum Ortsbild leisten wird. Darüber hinaus appelliert er an alle Hundehalter, die Hinterlassenschaften ihrer vierbeinigen Begleiter künftig ordnungsgemäß zu entsorgen.

Nussbaumbank der FWG Dieblich e.V. garantiert eine schöne Aussicht

Ein möglicherweise zu Unrecht gefällter Nussbaum bekommt eine Zweckbestimmung, wie sie nicht besser hätte sein können. Der Eigentümer, Manfred Kries, beauftragte Bernd Mayers aus Mariaroth, aus dem harten massiven Holz eine langlebige Sitzbank herzustellen.

Die Gemeinde Dieblich stellte die von Manfred Kries gestiftete Sitzbank am Bienenhotel unterhalb der Grillhütte in Dieblich auf. Für die Errichtung der Bank hat Bernd Mayers seine Kompetenz und einen Lastkran vor Ort eingesetzt, damit die Bank an ihren erhöhten Standort platziert werden konnte. Dieser Standort wurde bei dem letzten Mitgliedertreffen von der FWG ausgewählt. Der Platz bietet nicht nur einen fantastischen Blick auf die Koberner Oberburg, sondern er bringt Interessierte auch näher an das neue Bienenhotel.

Einige Freiwillige hatten zusammen mit dem Beigeordneten Helmut Hannes hier ein regelrechtes Kleinod geschaffen, welches die heimische Artenvielfalt unterstützt.

Wir wünschen allen Nutzern traumhafte Augenblicke.

Manfred Kries, Jutta Arnold, Jürgen Heizmann und Bernhard Stumm (v.l.n.r.)

Es werde Licht – Rat stimmt Beleuchtung zwischen Mühlhöll und Breitenweg zu

Aus der FWG Ratsfraktion:

Nach jahrelangem zähen Ringen, hat der Ortsgemeinderat in seiner letzten Sitzung vom 07.04.2022, endlich die von der FWG Ratsfraktion eingebrachte Forderung nach Einrichtung einer Beleuchtung auf dem Fußweg zwischen der Mühlhöll und dem Breitenweg zugestimmt. Der für die fußläufige Nahverbindung wichtige, und seitens der Bevölkerung beliebte Weg, ist der letzte innerörtliche Fußweg, welcher bislang noch nicht beleuchtet wird. Durch den einstimmig beschlossenen Ausbau mit LED Solarstelen, werden zukünftig die Zeiten dem Ende angehören, in denen Fußgänger in der Dunkelheit eigene Taschenlampen für eine sichere Begehung mitbringen müssen. Die beschlossene Maßnahme wird auch das Sicherheitsgefühl der Nutzer erhöhen, welche bislang in den Abendstunden diesen Weg aufgrund der nicht vorhandenen Beleuchtung mieden. Mit der modernen Lösung über LED Solarstelen wurde zudem eine umweltfreundliche Lösung gefunden.

Die FWG Ratsfraktion freut sich, dass sich letztlich alle Fraktionen sowie die Gemeindeverwaltung dem Vorhaben anschließen konnten, und der Ausbau der Beleuchtung nun in Kürze beginnen kann.

Vom Mittelalter bis in die Gegenwart – Verbrechern und Kunstfiguren auf der Spur

Unter diesem Motto stand die Tagestour der FWG Dieblich e.V. am 07. Mai 2022 für Mitglieder und Freunde. Nach einem Frühstück in der Koblenzer Altstadt startete die ungewöhnliche Stadtführung am „Alten Kauf- und Danzhaus“ nebst Schöffengericht auf dem Florinsmarkt unterhalb des „Augenrollers“. Gruppenbild Jahresausflug 2022Als Auftakt erinnerte uns Heinz-Gerd Reis an den kurfürstlichen Vogt aus Waldesch, auch als Raubritter Johann Lutter von Kobern bekannt, der 1536 von dem damaligen Kölner Erzbischof zum Tode verurteilt worden ist. Weitere Gräuel, diverse Strafprozesse und Foltermethoden führten uns nicht nur an diverse Orte, sondern auch unmerklich in die Verbrechen der Gegenwart. Die szenische Verknüpfung mit dem Stadtrundgang und der historische Bezug zu den Gebäuden, die im Wandel der Zeit eine andere Verwendung fanden, ermöglichte es, Koblenz mit anderen Augen zu sehen.

Nach einer Erfrischungspause konnte man im Rahmen der Freiluftausstellung von Christel Lechner, den in sich ruhenden „Alltagsmenschen“ im Blumenhof begegnen. Nach einer kurzen Einführung von Jutta Arnold zum Material, Herstellungsprozess sowie der künstlerischen Zielsetzung der Skulpturen, ließen wir uns vom Rheinufer bis zu dem Koblenzer Schloß von der „Leichtigkeit“ der Installationen anstecken.

Schließlich bildete das kontrastreiche Programm die Grundlage für einen unterhaltsamen Meinungsaustausch, der beim nächsten Mitgliedertreffen sicher fortgeführt wird.